Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir erleben turbulente Zeiten und stehen vor großen Herausforderungen. Jetzt zählen kluge Entscheidungen, Verlässlichkeit und verantwortungsvolles Handeln – ohne Ideologien oder parteipolitische Scheuklappen.

Ich möchte für unsere Gemeinde einen neuen Weg gehen:
Kompetenz und Konsens statt halbherziger Kompromisse.
Das ist nur möglich, wenn ein Bürgermeister nach der Wahl frei bleibt.

Frei von parteipolitischen Verpflichtungen.
Frei von persönlichen Versprechen an Fraktionen oder Einzelpersonen.

Mein Versprechen:
In jeder Entscheidung nur das Beste für unsere Gemeinde!

Mit freundlicher Unterstützung durch die Freien Wähler Bayern
Vermutlich die einzige Partei in Bayern, die einem nichts vorschreibt, wenn sie einen unterstützt.


Heimatverbundenheit, Bürgernähe, Zukunft, Zusammenhalt?
Als gebürtiger Sauerlacher schlägt mein Herz seit meiner Geburt in und für Sauerlach!

Mein Engagement in der Gemeinde begann...
 Meine Geschichte...

Warum nur die Kandidatur fürs Bürgermeisteramt und keine Gemeinderatsliste?
Ganz einfach: Weil es mir nicht um Macht, Mehrheiten oder Sitze geht, sondern darum, Interessen zu bündeln und möglichst die besten Lösungen für uns alle zu finden.
Aus dieser Überzeugung heraus bewerbe ich mich bei Ihnen ausschließlich um das Amt des Bürgermeisters und bitte Sie am 8. März um Ihre Stimme.
In den kommenden sechs Jahren möchte ich mit Ihnen gemeinsam gestalten, was uns verbindet: eine Gemeinde, in der man gerne lebt, Verantwortung füreinander übernimmt und auf die wir mit Recht stolz sein können.


Gemeinsam für unsere Gemeinde
Transparent entscheiden. Sachlich abwägen. Fair zusammenarbeiten. So entstehen die besten Lösungen für unsere Gemeinde.


Mit Transparenz möchte ich gleich beginnen:
Alle Kontaktmöglichkeiten und den Newsletter finden Sie hier – transparent, direkt und ohne Umwege. Damit keine Fragen offen bleiben:





(Ohne Gewähr, 2026 geschätzt und 2027 Prognose (Merkur), Gewerbesteuer 2026,27 eher geringer)

Weiter so? NEIN! So kann es nicht weitergehen.
Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von bald 3.000 Euro (Otterfing < 1000, stand 2023 | Aying < 1000 € | Hohenbrunn < 2000 €) und einer Gesamtverschuldung von bald 26 Millionen Euro steht unsere Gemeinde miserabel da.
Hinzu kommt der Zustand unserer Sozialen- und Verkehrsinfrastruktur: zu wenig, in Teilen in sehr schlechtem Zustand, ohne Perspektive.

Diese Entwicklung ist kein Zufall – sie ist die Folge von Stillstand, rückwärtsgewandten Entscheidungen und fehlenden Investitionen in eine stabile, zukunftsfähige Gemeindestruktur.

Laut unserem Kämmerer sind wir bald nur noch in der Lage Pflichtaufgaben zu erfüllen.
Das ist etwas, was wir unter keinen Umständen erleben wollen. Es bedeutet nämlich, dass wir mit unserer Handlungsfähigkeit auch einen Großteil unserer Unabhängigkeit verlieren.
Eine weitere Kreditaufnahme ist ausgeschlossen. Die jetzigen Tilgungen und Zinsen belasten unseren Haushalt bereits massiv.


Viel Geld ausgegeben, wenig erreicht.
Zahlreiche wichtige Projekte liegen seit Jahren auf Eis – manche seit über acht Jahren.
Alles wesentliche was wir kennen und lieben (Bahnhofsplatz, ZES, Einkaufsmöglichkeiten, Kanalisierung ...) ist vor der Ära Bogner / Zimmermann / Büsch entstanden nämlich unter Walger Gigl.



Einige Themen rund um Sauerlach und meine Position dazu

Die Themen werden von mir laufend erweitert und aktualisiert.


Richtigstellung - Freie Wähler und Zimmermann

In Gesprächen werde ich immer wieder darauf angesprochen, ob Herr Zimmermann nicht der Kandidat für die Freien Wähler ist.
Das ist nicht der Fall. Die freien Wähler unterstützen mich bei meiner Kandidatur und den bürokratischen Hürden.
Herr Zimmermann und Frau Bogner kandidieren jetzt für die Partei von Otto Busjäger (Kreistag), die sich vor kurzem von den Freien Wählern abgespalten hat und eigene politische Ziele verfolgt.

Transparenz & Bürgerbeteiligung

Der aktuelle Skandal rund um das Gymnasium (siehe gymnasium-sauerlach.info ) ist bezeichnend für die Politik der letzten Jahre. Große Entscheidungen werden im kleinen Kreis (Bogner, Büsch, Zimmermann) vorbereitet und uns dann als Konsens verkauft. So kann das nicht funktionieren und das Projekt wird am Ende scheitern.

Viele erinnern sich sicher: Beim Krematorium war es ähnlich. Auch dort kam die öffentliche Diskussion erst auf, als zentrale Weichen längst gestellt waren.

Demokratie lebt vom offenen Austausch. Gewählt zu werden, legitimiert nicht dazu, einfach "durchzuregieren". "Gemeinsam" endet nicht bei 51 Prozent. Gute Kommunalpolitik nimmt auch die 49 Prozent ernst, die eine andere Meinung haben. Leider erleben wir oft: Einmal gewählt, kein Wort, kein Ton – erst kurz vor der nächsten Wahl finden manche dann ihre Stimme wieder.

Ich möchte einen offenen und ehrlichen Umgang mit allen Fakten. Nichtöffentlich nur so wenig wie möglich, soviel wie nötig.

Ich möchte eine öffentliche und transparente Kommunikation der Gemeinde auf zahlreichen Kanälen. Abstimmungen und Diskussionen im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen. Bürgerbeteiligung erbeten und erwünscht.

Sollte noch mal ein so großes Thema wie das Gymnasium im Raum stehen, wünsche ich mir von Anfang an eine umfassende Bürgerbeteiligung.


Das Rathaus

Bürgernah, transparent, unternehmerfreundlich und hilfsbereit

Das Rathaus – Herz und Seele unserer Gemeinde
Das Rathaus ist das Herz und die Seele unserer Gemeinde. Es sollte ein Ort sein, an dem man sich willkommen fühlt.

Eine Terminpflicht wird es im offenen Bürgerbüro wie in anderen Gemeinden mit mir nicht mehr geben.
Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um Abläufe zu entbürokratisieren, zu digitalisieren und zu vereinfachen.

Mein Ziel ist ein Rathaus, das für die Menschen da ist: offen, freundlich und lösungsorientiert. Ein Ort, an dem Anliegen ernst genommen werden und jeder gehört wird.
Es gibt genug Herausforderungen, denen wir uns im Alltag stellen müssen. Der Gang ins Rathaus sollte nicht dazugehören. Dafür sorge ich.

Maßvolles und nachhaltiges Wachstum

Nicht schneller – sondern klüger wachsen.

Sauerlach ist in den vergangenen Jahren gewachsen – aber nicht nachhaltig, nicht maßvoll und nicht klug. Statt vorausschauender Planung und sinnvoller Investitionen, wurden zentrale Notwendigkeiten über Jahre hinweg mit teuren Provisorien geflickt (Container für Kindergarten, Sportlerheim Arget, Jugendzentrum, Musikschule ...).
Viele die dringend Platz brauchen, sei es temporär oder dauerhaft, finden keinen.
Das Ergebnis: hohe laufende Kosten, begrenzte Qualität und kein echter Mehrwert für Kinder, Jugendliche, Vereine oder die Gemeinde insgesamt.


Oberste Priorität: Bewahren, was wir haben – besonders unsere freiwilligen Leistungen, die das gesellschaftliche Leben in unserer Gemeinde tragen.

Die Einnahmenseite stärken, ohne die Abgabenlast für uns Bürgerinnen, Bürger und Betriebe weiter zu erhöhen. (Mehr dazu bei Gewerbe)

Klug investieren: Statt Jahr für Jahr Containerlösungen zu bezahlen, dauerhaft und nachhaltig Bauen.

Die Realisierung des Schulampus am Ost-Standort bei der BayWa würde uns bei zahlreichen Themen Luft verschaffen. Ein sachlicher und ehrlicher Umgang mit dem Projekt und professionelle, offene und ehrliche Verhandlungen mit dem Eigentümer sind nötig und im Interesse unserer Gemeinde, unserer Vereine, unserer Schülerinnen und Schülern und des Zweckverbandes.

Bei begrenzten finanziellen Spielräumen bieten modulare Bauweisen und Mehrzwecknutzungen die Möglichkeit, Projekte etappenweise und wirtschaftlich umzusetzen.

Verlässlicher Austausch mit unseren Gewerbetreibenden: zeitnahe Bearbeitung von Erweiterungs- und Entwicklungsanfragen, keine Vorselektion und keine Verzögerung durch die Gemeindeverwaltung. Alles wird transparent und vollständig kommuniziert, damit der Gemeinderat schlussendlich ordentlich arbeiten und zügig entscheiden kann.

Verordnungen, Vorschriften, Verbote

So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Die erst vor wenigen Wochen auf den Weg gebrachte Baumschutzverordnung ist ein Paradebeispiel für übergriffige Regulierung. Sie greift tief in private Entscheidungen ein. Hier gilt ein Grundsatz, der zunehmend verloren geht: So viel wie nötig – so wenig wie möglich.

Ein Eingriff in das Eigentum darf nicht aus provisorischen oder ideologischen Gründen erfolgen, sondern nur dann, wenn er zwingend erforderlich ist, um einen unmittelbaren Schaden abzuwenden. Alles andere untergräbt Akzeptanz, Verantwortung und Vertrauen.
Am Ende schadet ideologisches Vorgehen nicht selten dem Ziel, das man eigentlich erreichen will.

Das Gymnasium

Lebensqualität. Nachhaltige Wertschöpfung. Zukunftssicherheit.

Sauerlach ist in den vergangenen 18 Jahren gewachsen – ohne, dass daraus ein spürbarer Nutzen für die soziale Infrastruktur entstanden ist.

Zentrale Entwicklungen in Sauerlach wie ZES, Wärmenetz und Geothermie, der Sauerlacher Markt sowie Ansiedlungen von Penny, Lidl, Rossmann, BayWa, Bahnhofsplatz und weiteren Betrieben sind vor der Ära Bogner, Zimmermann und Büsch entstanden.

Wenn wir den von Bogner, Zimmermann und Büsch beplanten Standort (Otterloher Straße) umsetzen, bedeutet das rund 350 zusätzliche Einwohner – ohne jeden echten Mehrwert für unsere soziale Infrastruktur. Ein Vorteil für unsere Vereine wäre nicht gegeben. Ein verkehrliches Chaos wäre vorprogrammiert. Niemand kann heute seriös sagen, welche weiteren Folgekosten und Probleme mit der Realisierung auf unsere Gemeinde zukommen würden.
Das ist Wachstum ohne Augenmaß. Neben allen Unwägbarkeiten wäre Baubeginn in ca. 3 bis 4 Jahren.

Wir haben noch die Chance, das Gymnasium auf dem ursprünglich beschlossenen Standort zu realisieren und baldmöglichst zu starten. Das Gebiet verfügt über eine erhebliche Verhandlungsmasse.

Damit würden sich konkrete Vorteile für die Gemeinde eröffnen: Spielräume bei Gegenleistungen seitens des Eigentümers, eine bessere Steuerung der Folgekosten und die Möglichkeit, Liquidität und soziale Infrastruktur langfristig abzusichern.

Und eines sollte man bedenken: Dieses Gebiet wird – unabhängig davon, wer Bürgermeister ist – in der Zukunft onehin bebaut werden. Warum also nicht jetzt, mit einem Gymnasium und mit zahlreichen Vorteilen für unsere Gemeinde?



Diese Chance dürfen wir nicht verspielen.



Ein neuer Kindergarten.

Sportanlagen, Sportlerheim und Jugendzentrum.

Ein modernes Gymnasium mit Raum für Kultur.

Ein erweiterter Marktplatz.

Gute Fuß- und Radwege ins Einkaufsgebiet.

Cafés und Geschäfte.

Option auf ein Ärztehaus.

Wohnungen für die Gemeinde.

Mehrzweckräumlichkeiten.

Keine zusätzliche Verkehrsbelastung an den neuralgischen Punkten.

Bezahlbarer Wohnraum.

Gewerbeansiedlungen.

Maßvolles Wachstum über 18 Jahre - Ansonsten wird das Gebiet nicht realisiert.

Mehr finanzieller Spielraum für Investitionen.

Kurze Wege für unsere Schüler

Optimale Versorgung der Schülerinenn und Schüler in der Mittagspause durch die angrenzenden Märkte und Leberkasstüberl

Deutlich bessere Parkplatzssituation, da bei Bedarf auch die Parkplätze der Supermärkte mitgenutzt werden können



Ich garantiere:
Wenn das geplante Wachstum nicht vertraglich (Städtebaulicher Vertrag) geregelt und über die nächsten 18 Jahre realistisch und planbar gestreckt werden kann, werde ich das Projekt an diesem Standort nicht weiterverfolgen.

Jugendarbeit

Junge Menschen sind die Zukunft unserer Gemeinde – und genau hier haben wir in Sauerlach deutlichen Nachholbedarf.
Das Jugendzentrum ist seit Jahren nur provisorisch untergebracht. Die Container sind undicht, sanierungsbedürftig und kein Ort, an dem sich Jugendliche wirklich willkommen fühlen. Gleichzeitig werden Kindergärten in Containern betrieben – ein Zustand, der zur neuen Normalität geworden ist.

Auch bei Sport, Kultur und Bildung zeigt sich das gleiche Bild:
Sportanlagen sind marode (TSV Sauerlach, TSV Arget), die Mehrzweckhalle platzt aus allen Nähten. Die Musikschule ist auf mehrere Gebäude verteilt.
Es fehlen flexible Mehrzweckräume für Vereine, Initiativen, Betreuung, Projekte und Jugendarbeit.

Hinzu kommt ein zentrales Problem: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende und junge Menschen ist faktisch nicht vorhanden. Wer hier lernt oder arbeitet, findet kaum eine Perspektive, langfristig zu bleiben.

Wenn wir wollen, dass junge Menschen sich in Sauerlach engagieren – in Vereinen, im Ehrenamt, als Fachkräfte oder zukünftige Familien – dann müssen wir ihnen mehr bieten als Provisorien und Versprechen.

Jugendarbeit ist kein "nice to have". Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinde. Dafür braucht es klare Prioritäten, realistische Planung und endlich jemanden, der das anpackt.


Nahwärmeversorgung (ZES und Geothermie)

Versorgungssicherheit. Wertschöpfung vor Ort. Zukunftsfähigkeit. Preisstabilität.
Energie ist für uns keine Debatte, sondern eine Kosten- und Sicherheitsfrage. Kommunal heißt das: Planbarkeit schaffen, Projekte sauber steuern, Bürger ehrlich informieren und vorhandene Spielräume konsequent nutzen.
Finanziell steht die ZES derzeit alles andere als stabil da.
Die Einspeisevergütung ist zum 1.1.2025 ausgelaufen. Grundlage der wirtschaftlichen kalkulation sind die Herstellungsbeiträge der neuen Abnehmer. Das sind aber nur Einmalzahlungen. Das Leitungsnetz kommt in die Jahre. Das ist kein Selbstläufer.
Die ZES ist für mich eine essentielle Einrichtung. Sie versorgt nicht nur uns Sauerlacher mit nachhaltiger Wärme, produziert nachhaltigen Strom sondern ist auch eine wichtige Absatzquelle für unsere heimischen Waldbauern.
Auch die Erweiterung der Geothermie wäre für die Stabilität der ZES wichtig und würde eine zusätzliche Versorgungssicherheit bedeuten. Die Erweiterung der Geothermie durch die SWM wird derzeit erneut geprüft. Unter anderem weil notwendige Entscheidungen in der Vergangenheit von der Gemeinde zu langsam getroffen wurden. Die Verhandlungen erstreckten sich über Jahre unter anderem mussten Mediatoren eingesetzt werden, weil die Bürgermeister mit den verantwortlichen der Stadtwerke gestritten haben.

Meine Ziele sind klar:
Die ZES stabilisieren, Versorgungssicherheit gewährleisten und die Wärmelieferverträge nicht verändern. Wärme und Strom sind für viele Haushalte und Betriebe bereits teuer genug.

Sportlerheim Arget

Wir brauchen jetzt eine Lösung – nicht die nächste Schlagzeile

„Gute Nachrichten für Sauerlacher Sportler: Der SV Arget scheint seinem Ziel, die Erneuerung seiner Anlage, wieder etwas näher gekommen zu sein“, schrieb jüngst der Merkur. Nach mehr als fünf Jahren Stillstand soll es nun vorangehen?
Geplant ist ein Neubau über ein Förderprogramm mit bis zu 45 % Zuschuss. Das Projekt ist mit 5 Millionen Euro veranschlagt. Selbst im besten Fall blieben rund 2,75 Millionen Euro als Eigenanteil bei der Gemeinde hängen, wenn die Förderung überhaupt bewilligt wird.

Und genau da liegt das Problem: Laut Kämmerer ist das nicht per Kreditaufnahme darstellbar. Es müsste über Grundstücksverkäufe finanziert werden was meines Wissens nach nicht möglich ist. Abgesehen davon ist diesbezüglich nichts kalkuliert, was eine entsprechende Aussage zur Liquidität rechtfertigt.

Bereits vor der letzten Kommunalwahl hatten wir das gleichen Thema: Passiert ist nichts.



Fakt ist: Der aktuelle Zustand ist für den SV-Arget eine Zumutung.
Fakt ist auch: Das Projekt hätte seit über 5 Jahren zu deutlich niedrigeren Kosten realisiert werden können.

Der SV-Arget braucht die Unterstützung der Gemeinde jetzt, nicht irgendwann, damit sich der Zustand schrittweise verbessert.

Verkehr

Geht nicht? Stimmt - bis es einer trotzdem macht.

Die Gemeinden um uns herum wachsen stetig. Für Sauerlach bedeutet das seit Jahren steigenden Durchgangsverkehr.
Mit der geplanten Bebauung des Historischen Ortskerns wird das Verkehrsaufkommen (Kirchstraße) weiter steigen. Ein tragfähiges Verkehrskonzept? Fehlanzeige. In vielen Nachbargemeinden gibt es Verkehrslösungen, die bei uns angeblich „nicht möglich“ sein sollen (Egmating, Holzkirchen, Egling ...). Das muss sich ändern.

Neben Autos, LKW und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sind viele neue Verkehrsteilnehmer hinzugekommen: Fahrräder, E-Bikes, Pedelecs, E-Scooter und Roller gehören heute selbstverständlich zum Alltag – für Jung und Alt.
Diese Entwicklung ist Realität. Sie lässt sich weder ignorieren noch zurückdrehen. Unsere Infrastruktur ist dafür vielerorts nicht ausgelegt. Bei jedem neuen Projekt muss mit nüchternem Blick auf die Verkehrssituation geschaut werden, um weitere Belastungen zu verhindern und alle Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Bestehende Straßen, Wege und Übergänge müssen sicherer und übersichtlicher werden.



Klar ist: Manche Verkehrsthemen lassen sich nicht von heute auf morgen lösen. Eingige schon.

Meine Schwerpunkte:
  • Entlastung der Gemeinde durch eine Umfahrung (Süd-Ost-Tangente).
  • Sanierung und dauerhafte Instandhaltung unserer Nebenstraßen
  • Entschärfung bekannter Gefahrenstellen und Engpässe im Ort (Grundschule, Kindergarten)
  • Verhinderung von Fehlplanung (Ortszentrum, Gymnasium Otterloher Str.)
  • Abgestimmte Maßnahmen mit Landkreis und Nachbargemeinden
  • Bestehende Straßen, Wege und Übergänge müssen sicherer und übersichtlicher werden.
  • Verkehr muss in unserer Gemeinde sichtbarer, verständlicher und sicherer organisiert werden.


Süd-Ost-Tangente.
Das Thema muss endlich wieder auf den Tisch. Nicht zwangsläufig als Sauerlacher Alleingang, sondern gemeinsam mit den Nachbargemeinden. Es gibt hier mehrere realistische Ansatzpunkte man muss sie nur ernsthaft verfolgen. Bereits Walter Gigl erkannte die Problematik, jedoch wurde das Thema von Barbara Bogner nicht mehr weiterverfolgt.


Gewerbeansiedlung und wirtschaftlicher Aufschwung

Proaktiv. Verbindlich. Verlässlich.

Natürlich wollen wir alle passende und zugleich lukrative Gewerbeansiedlung im Ort. Dazu braucht es eine Gemeindeverwaltung, die sich proaktiv um bestehende Gewerbetreibende kümmert und gleichzeitig Gewerbeanfragen zuverlässig und offen bearbeitet.
Mein Ziel ist eine Verwaltung, die erreichbar ist, verbindlich antwortet und klare Aussagen trifft. Betriebe, die sich für unsere Gemeinde interessieren, sollen früh wissen, was möglich ist – und was nicht.


Gleichzeitig möchte ich mit konkreten Konzepten und Anreizen die lokalen und interessierten Gewerbetreibenden unterstützen und nicht zuletzt Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Dazu gehören verlässliche Ansprechpartner im Rathaus, klare Aussagen zu Genehmigungen, Unterstützung in der Startphase und die gezielte Einbindung lokaler Betriebe bei gemeindlichen Aufträgen und gemeinsamen Aktionen.
Wirtschaftsförderung heißt für mich: zuhören, ermöglichen, verlässlich und zielorientiert handeln.
Erweiterung des Gewerbegebietes.
Aufrichtiges und ehrliches Verhältnis zu Grundstückseigentümern um Lösungen zu erarbeiten.
Unternehmerfreudliche Atmosphäre im Rathaus.
Intelligente Akquise von passenden Unternehmen.
Stärkung auch der kleinen Betriebe und Selbstständigen durch die Einbindung in eine gemeinsame digitale Infrastruktur.
So wie es aktuell gehandhabt wird, kann es und darf es nicht weitergehen.
Selbst die Firma Gross musste Sauerlach verlassen.

Arget

Zuhören. Einbinden. Umsetzen.
Ich lebe im Kernort Sauerlach und maße mir nicht an, über Maßnahmen und Bedürfnisse im Ortsteil Arget zu spekulieren.
Sollte ich Bürgermeister werden, setzen wir uns zusammen. Mein Ziel ist es, unabhängig von der Besetzung des Gemeinderats, für jeden Gemeindeteil eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich regelmäßig trifft. Das wird den individuellen Wünschen und Bedürfnissen unserer kleineren Gemeindeteilen am ehesten gerecht. Das Sportlerheim in Arget betrachte ich nicht als eine „Argeter“ Angelegenheit. Immerhin bin ich selbst Mitglied und habe bereits Vorschläge für eine Lösung der Bahnproblematik eingebracht.
Altkirchen, Am Brand, Gumpertsham, Lanzenhaar, Lochhofen, Klein-, und Großeichenhausen und Walchstatt.
Ernst nehmen. Gemeinsam entscheiden.
Wie beim Thema Arget ist es auch hier mein Ziel, unabhängig von der Besetzung des Gemeinderats, für jeden Gemeindeteil eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich regelmäßig trifft. Das wird den individuellen Wünschen und Bedürfnissen unserer kleineren Gemeindeteile am ehesten gerecht und sorgt dafür, dass es vorangeht.

Als flächengrößte Gemeinde im Landkreis München ist jeder Gemeindeteil – ob groß oder klein – Teil unserer gemeinsamen Wertschöpfung. Gemeinsam sind wir stark.



Ich unterscheide nicht zwischen Gemeindeteilen - für mich sind wir alle eine große Gemeinde.

Landwirtschaft

Schützen. Ermöglichen. Erhalten.
Landwirtschaft ist ein Grundpfeiler unserer Gemeinde. Gleichzeitig steht sie unter hohem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Druck. Wir müssen deshalb verlässlich, fair, proaktiv und praxisnah unterstützen. Natürlich kann die Gemeinde die EU-Bürokratie nicht außer Kraft setzen. Aber wir können dort helfen, wo Vereinfachung möglich ist: erklären, bündeln und unterstützen.

Politik
Die Gemeinde ist das einzige Schild, das unsere Bäuerinnen und Bauern nach allen Möglichkeiten vor dem Durchgriff von außen schützten kann – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten müssen wir hier ein verlässlicher Partner sein. Sei es bei dem Erfüllen irgendwelcher bürokratischer Pflichten oder gemeindeseitigen Notwendigkeiten.

Interkommunale Zusammenarbeit

Gemeinsam planen. Kosten teilen. Handlungsfähig bleiben.
Die kommenden Jahre werden für die Kommunen nicht einfacher. Finanzielle Spielräume werden enger, Aufgaben komplexer und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger bleiben zu Recht hoch. Gerade deshalb dürfen wir uns nicht auf Gemeindegrenzen zurückziehen.


Interkommunale Zusammenarbeit ist kein Verlust von Selbstständigkeit, sondern ein Gewinn an Handlungsfähigkeit. Wenn mehrere Gemeinden gemeinsam planen, investieren und Verantwortung übernehmen, können wir Kosten teilen, Lösungen beschleunigen und Fehlentwicklungen vermeiden, die eine einzelne Gemeinde allein kaum bewältigen kann.

Aktuell ist das Verhältnis zu vielen unseren Nachbargemeinden auf einem Tiefpunkt. So kann es nicht weitergehen.

Pendlerparkplatz und LKW-Verkehr

Ein Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit, das nicht weiter verfolgt wurde.
Der Pendlerparkplatz ist nicht mehr verfügbar und unser Gewerbegebiet wird als Lkw-Parkplatz missbraucht. Angeblich war mal ein Projekt für einen LKW-Parkplatz zwischen Arget und Otterfing in Planung. Das war 2019. Daraus ist anscheinend nichts geworden.

Zeit sich mit den umliegenden Gemeinden zusammenzusetzen und an einer interkommunalen Lösung zu arbeiten.

Die kleinen Dinge

Auch die kleinen Dinge verdienen Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und eine zeitnahe Lösung.
Es gibt viele Themen, die leicht übersehen oder auf die lange Bank geschoben werden, weil sie nur einen Teil unserer Bürgerinnen und Bürger betreffen.

Eine kaputte Straßenlaterne, ein fehlender Gehweg, ein zugeparkter Kurvenbereich, Hundekot auf Gehwegen und Wiesen, Wilde Müllablagerungen, Ungepflegte Spielplätze, Schmierereien, kaputte Sitzgelegenheiten, Ungepflegte Grünstreifen, verstopfte Gullys, Schlaglöcher, abgesackte Randsteine, Stolperkanten und vieles mehr. Für manche sind es Kleinigkeiten,
für andere tägliche Ärgernisse oder echte Probleme.

Als Bürgermeister geht es nicht nur um große Projekte und Überschriften, sondern darum, hinzuschauen, hinzuhören und Dinge zu erledigen. Auch dann, wenn es keine Schlagzeile bringt oder grad Wahlkampf ist.




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